Kundenfragen zur Wärmedämmung beantwortet
Kurz und knapp haben wir alle wichtigen Fragen zum Thema Wärmedämmen nochmal zusammengefasst.
Welche Wärmedämmung ist die beste?
Das hängt vom Einsatzort ab. Außenwände: oft Mineralwolle oder EPS (Styropor).
Innenwände: Kalziumsilikat oder Holzfaser.
Dach: häufig Zwischensparrendämmung mit Steinwolle.
Wichtig: Feuchtigkeit, Brandschutz und Wohnklima mitdenken.
Ist eine 10 cm Dämmung genug?
Heute werden mindestens 14–20 cm empfohlen, aber abhängig vom Material gibt es Schwankungen.
In der Regel: je dicker, desto besser die Dämmwirkung! In der Praxis nicht immer der Fall.
Wir beraten gerne Situationsabhängig, das ist in Sachen Kosten/Wirkung das Beste.
Welches Material isoliert am besten gegen Kälte und Hitze?
PUR, Vakuumdämmung und Mineralwolle haben sehr gute Dämmwerte.
Wichtig: Nicht nur der Wert zählt, sondern auch Verarbeitbarkeit, Brandschutz und Feuchteverhalten.
Wie dick sollte die Dämmung einer Wand sein?
Bei Aussendämmung bestenfalls mindestens 14–16 cm.
Innen oft weniger – 6–10 cm, je nach Platz und Material.
Je besser der Dämmwert (λ-Wert), desto schlanker darf das Material sein.
Sollte man ein altes Haus dämmen?
Unbedingt, aber bitte zielgerichtet!
Dämmung spart Energie und schützt die Bausubstanz.
Wichtig ist eine saubere Planung, damit keine Feuchtigkeit entsteht und nicht zu viel Raumfläche oder Denkmalschutz verloren gehen.
Welche Dämmplatten sind empfehlenswert?
Für außen: EPS, Steinwolle oder Holzfaser.
Für innen: Kalziumsilikat, Mineralschaum oder Holzfaser.
Die Entscheidung hängt dennoch auch vom Untergrund, Raumklima und Brandschutz ab.
Ein Profiteam wie Gebr. Oser AG hilft hier, die richtige Wahl zu treffen.
Lohnt sich Dämmputz?
Unserer Erfahrung nach nur als Ergänzung.
Dämmputz allein bringt zwar Dämmleistung, oft jedoch nicht genug.
Für historische Fassaden gut und eine Option, sonst eher nicht.
Welche Nachteile hat eigentlich Steinwolle?
Steinwolle kratzt bei der Verarbeitung. Tragen Sie unbedingt Handschuhe und bestenfalls dichte Kleidung!
Das Material selbst ist ohne Zusatzschicht nicht wasserabweisend.
Dafür aber zumindest nicht brennbar und langlebig.
Was sind die Nachteile von Glaswolle?
Ähnlich wie Steinwolle: Juckreiz bei Kontakt.
Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen, daher immer korrekt verbauen.
Immerhin ist Glaswolle sehr günstig und gut verfügbar.
Dämmung gegen Hitze oder gegen Kälte?
Gute Dämmstoffe machen beides.
Dichte Materialien wie Holzfaser oder Zellulose schützen besser vor Sommerhitze.
Leichte Dämmungen sind gut gegen Kälte.
Woran erkenne ich eine gute Dämmung?
Hoher Dämmwert (niedriger λ-Wert), passende Dicke, gutes Brandschutzverhalten.
Nach der Montage dann keine Feuchteschäden und keine Zugluft im Raum.
Woher weiss ich, welche Dämmung mein Haus braucht?
Am besten durch eine Vor-Ort-Beratung. Wir prüfen Untergründe, Bausubstanz und Zielsetzung.
Erst dann empfehlen ein passendes System, ausser Ihr Energieberater hat bereits eine Planung erstellt.
Dann arbeiten wir nach dieser.
Kann man auch zu viel dämmen?
Theoretisch ja. Besonders, wenn auf eigene Faust gehandelt und die Bauphysik nicht beachtet wird.
Wichtig ist die richtige Kombination aus Dämmung, Lüftung und Feuchtigkeitsmanagement.
Damit verdienen wir unser Geld: indem Sie Geld sparen beim Dämmen – und danach.
Kann man auf bestehenden Putz dämmen?
Prinzipiell ja, wenn er tragfähig ist. Sonst muss er vorher entfernt oder gefestigt werden.
Danach kann eine klassische Außendämmung folgen.